Testergebnis
Paranoide Verhaltensmuster: Stark ausgeprägt
Sie sind der Welt gegenüber misstrauisch. Vermutlich haben Sie schon bittere Erfahrungen gemacht, sind gekränkt, verletzt oder zurückgewiesen worden. Dann liegt es nahe, misstrauisch zu sein, um sich vor weiterem Schaden zu schützen.
Zuviel Misstrauen ist aber selbst gefährlich. Wenn Sie zu misstrauisch sind, schlagen Sie auch gute Angebote aus. Dann können Sie kaum die Erfahrung machen, dass das Leben es auch mit Ihnen gut meint. Außerdem geht von Misstrauen etwas Feindseliges aus. Wenn Sie anderen stets misstrauisch begegnen, bringen Sie sie dazu, auch Ihnen gegenüber vorsichtig zu sein. Dann schließt sich ein Teufelskreis und der Graben zwischen Ihnen und der Welt, in der Sie leben, wird immer größer.
Zu Ihren typischen Abwehrmechanismen zählen:
- Projektion negativer Selbstanteile auf andere
- Verdrängung und Verleugnung von Bedürfnissen der Zugehörigkeit
- Reaktionsbildung auf regressive Erwartungen gegenüber anderen
- Spaltung Ihres Weltbildes in polarisierte Vorstellungen von "gut" und "böse"
- Abwertung der angeblich Bösen
Was Sie tun können, um Ihre Lebensqualität zu verbessern
- Suchen Sie Kontakt.
- Werten Sie niemanden ab. Jeder Mensch hat gute Eigenschaften.
- Überprüfen Sie, ob die Gefahr, die von anderen ausgeht, tatsächlich so groß ist, wie Sie meinen.
- Machen Sie sich klar: Die Fehler anderer, und sogar deren Schlechtigkeiten, gefährden Ihre Lebensqualität weniger als Ihr eigener Schutzwall.
- Lernen Sie, sich wirklich zu bejahen.
- Sorgen Sie unmittelbar für sich selbst. Gehen Sie davon aus, dass niemand Ihnen etwas schuldet.
- Überprüfen Sie, ob Sie die Wahrscheinlichkeit unwahrscheinlicher Zusammenhänge nicht überschätzen.
- Achten Sie darauf, dass Sie bloße Vermutungen nicht zu unverrückbaren Tatsachen erklären.