Testergebnis
Depressive Verhaltensmuster: Stark ausgeprägt
Sie praktizieren eine Menge depressiver Verhaltensmuster. Offensichtlich gehören Sie zu den Menschen, die Ihre Bedürfnisse nicht unbefangen zu vertreten wagen. Es fehlt Ihnen an einer gesunden Selbstbehauptung. Statt gezielt für sich zu sorgen, kümmern Sie sich verstärkt um andere und setzen insgeheim voraus, dass Sie durch Ihre Selbstlosigkeit ein Anrecht auf Zuwendung, Liebe und Anerkennung erwerben. Innerhalb des psychologischen Grundkonflikts ist Ihr Befürfnis nach Zugehörigkeit stark betont.
Möglicherweise haben Sie sich auch weltanschaulich für eine Ideologie entschieden, die den Wert des Opfers und des Selbstverzichts betont.
Zu Ihren typischen Abwehrmechanismen zählen:
Was Sie tun können, um Ihre Lebensqualität zu verbessern.
- Fragen Sie sich, was Ihnen eigentlich gut tut; ungeachtet dessen, ob es auch anderen nützt.
- Besorgen Sie Ihre Bedürfnisse öfter unmittelbar, als gäbe es nichts anderes als Sie auf der Welt.
- Machen Sie sich klar, dass Ihre Opferbereitschaft nicht so selbstlos ist, wie es scheinen mag. Aus Angst, sich das Gute zu nehmen, machen Sie Bestechungsgeschenke. Am Ende zahlen Sie dabei drauf.
- Reagieren Sie nicht automatisch auf alles Leid, das Ihnen die Umwelt präsentiert. Bedenken Sie, dass Leid nicht bloß ein Übel ist, das es so schnell als möglich zu beseitigen gilt. Leid erfüllt im Leben eine wichtige Funktion. Es spornt an, über das bisher Mögliche hinauszuwachsen. Planlos jedes Leid zu teilen, auf das man trifft, hilft dem, der leidet, oftmals nicht.
- Vertrauen Sie Ihrem Ärger. Agieren Sie ihn nicht blindlings aus, aber hören Sie hin, wenn er Ihnen etwas zu sagen hat.