Jeder ist sein Lohn... und seine Strafe.

Kriegerisch ist nicht, wenn man zu den Waffen greift. Kriegerisch ist, wenn man mit Waffen unterwerfen will. Greift man zu den Waffen, um Unterwerfung zu verhindern, schützt man den Frieden.

Zufriedenheit

Zufriedenheit ist die Bereitschaft, mit dem Schicksal Frieden zu schließen. Sie entsteht, wenn man im Umgang mit sich und der Welt auf kriegerische Mittel verzichtet. Ursprung der Unzufriedenheit ist die Spannung zwischen der Realität und den Wünschen des Individuums einerseits und seiner Weigerung, die Spannung hinzunehmen, andererseits. Je mehr jemand glaubt, dass unerfüllte Bedürfnisse unannehmbar sind, desto eher ist er bereit, kriegerische Mittel anzuwenden, um das empfundene Unrecht zu beseitigen.

Kriegerisch ist alles, was unterwerfen will. Kriegerisch ist folglich jedes Verhalten, das entweder den eigenen oder den Wert anderer missachtet. Dazu zählt rücksichtsloses Konkurrieren ebenso wie Unterwürfigkeit.

Zufriedenheit ist eine Vorstufe zum Glück. Hinzunehmen, dass Bedürfnisse unerfüllt sind, erlaubt durchaus, nach ihrer Erfüllung zu trachten. Es kommt auf die Mittel an. Kriegerische Mittel erzeugen im Umfeld Widerstand. Widerstand erschwert die Erfüllung der Bedürfnisse. Friedliche Mittel erzeugen Beistand. Der Beistand des Umfelds erleichtert das Glück.